Vom Hoffnungsträger zum Hoffnungslosen

s_126534_42_2012_1Am Donnerstag, den 12.09.2014 gab es neue Infos zur unendlichen Geschichte zwischen Hannover 96 und dem Spieler Salif Sané: 96-Boss Martin Kind äußerte sich wie folgt: „Das Thema ist durch – zumindest bis Januar“. „Der Trainer hat mir gesagt, dass er mit der Kultur in der Mannschaft jetzt sehr zufrieden ist. Das möchte er nicht gefährden“. Auch Manager Dirk Dufner äußerte sich: „Ich verstehe die Entscheidung des Trainers komplett und stehe voll dahinter. Wir wollen als Team funktionieren, dabei hat Sané bisher nicht geholfen.“ Damit wird der 24-jährige weiterhin nicht mit der 1.Mannschaft, sondern bis zum Januar in der U23 von Hannover 96 trainieren. Auch ein Verkauf steht weiterhin an.

Der Hoffnungsträger

Sommer 2012. Hannover 96 ist mal wieder die Schießbude der Liga mit 62 Gegentoren. Eine der ersten Aufgaben des neuen Sportdirektors Dirk Dufner besteht darin, neues Personal für die schlechte Abwehr zu finden. Die Hoffnung ist groß, als er den 1,96m großen Innenverteidiger Salif Sané vorstellt. Zwar kommt er vom französischen Absteiger AS Nancy, hat aber die besten Zweikampfwerte der französischen Ligue 1, sei gut in der Spieleröffnung und soll der Abwehr die benötigte Sicherheit bringen. 

Zunächst lief alles gut. Trainer Mirko Slomka setzte auf ihn und zusammen mit den anderen Neuzugang Marcelo sollte die Abwehr wieder sicherer stehen, was leider nicht immer klappte. Durch seine Art zu spielen, wurde er schnell bei den 96-Fans beliebt. Trotz einiger Undiszipliniertheit auf dem Platz und gelegentlicher Schnitzer.

Der Aussortierte

Dann kam es im Winter zur Trennung mit Slomka und Tayfun Korkut wurde als neuer Trainer angestellt. Ab diesem Zeitpunkt ging es abwärts mit Sané. Es scheint so, als ob beide von Beginn an nicht miteinander konnten und Sanéspielte gar nicht oder nur als Einwechselspieler. Immer öfters hörte man Beschwerden über Sané: Verpassen von Terminen und Schwänzen eines Testspiels. Danach wurden Beschwerden von Sané publik,   dass er nicht mehr als Innenverteidiger, sondern nur noch im defensiven Mittelfeld spielen wolle. Als Folge wurde er in die U23 verbannt. Ob noch mehr vorgefallen ist, weiß ich nicht. Es gibt Gerüchte, mehr aber nicht.

Der Nichtwechselwillige

Nach der Verbannung in die U23 war dem Verein klar, dass der Spieler – wenn möglich – verkauft werden sollte. So hieß es zunächst,  dass ein Leihgeschäft mit dem RC Lens feststehe. Doch Lens erhielt eine Transfersperre und so kippte das Leihgeschäft. Dann gab es die Infos, dass alles klar mit Stade Reims sei. Alle waren sich einig, doch Sané wollte nicht wechseln. Warum ist nicht klar. Wollte er nicht zurück nach Frankreich,  war die Bezahlung zu schlecht oder wollte er sich lieber bei 96 durchsetzen. Jedenfalls kam es nicht zum Transfer.

Der Spieler der U23

Somit spielt Salif Sané weiterhin in  der U23. Dort ist er unumstrittener Stammspieler und von seinem Trainer sowie seinen Mitspielern hört man keine negativen Aussagen. In den Sozialen Medien gab es immer mehr Foderrungen, dass Sané wieder in der 1. Mannschaft spielen müsste. Dies verschärfte sich vor allem nach dem DFB- Pokalspiel, bei dem die Innenverteidigung keine gute Figur abgab.

Das Ende bei 96

Nun scheint das absolute Aus von Salif Sané bei 96 festzustehen. Vorher gab es noch etwas hoffnungsvollere Töne,  aber die oben beschriebene Aussage ist doch eindeutig. Doch warum kam es zu den neuen Äußerungen:

  • Reichen die obengenannten Undiszipliniertheiten aus, um einen Spieler auszusortieren
  • Hat Salif Sané noch viel mehr angestellt
  • Geht es Tayfun Korkut vor allem um eine gute Stimmung im Team und da stört ein Unruheherd
  • Will Tayfun Korkut als junger Trainer zeigen, dass er auch hart durchgreifen kann

Bin gespannt, was wir noch alles hören werden.

 

Euer Fobert

 

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2 Gedanken zu “Vom Hoffnungsträger zum Hoffnungslosen

    • Ich hatte bewusst meine Meinung nicht beschrieben, da ich mir selber nicht sicher bin.
      Als Fan wünsche ich mir, dass Sané spielt. Ich finde ihn als Spielertyp gut und 96 braucht noch einen guten Innenverteidiger, da die Innenverteidigung sehr langsam ist und mit Marcelo rotgefährdet ist. Weiterhin bin ich Förderschullehrer und betreue verhaltensauffällige Schüler an „normalen“ Schulen und bin immer froh, wenn ein Lehrer einen Schüler eine neue Chance gibt. Daher würde ich als Fan mir wünschen, Sané eine neue Chance zu geben.
      Ich kann aber auch Korkut verstehen. Er ist ein Trainer der immer wieder betont, wie wichtig ihm eine gute Stimmung im Team ist und da stört ein Stinkstiefel. Ich war vor kurzem Stufenleiter und war immer froh, wenn die Stinkstiefel nicht da waren.

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