Der Böllenfalltoreffekt

sv darmstadt wappenJeder Fan hofft wohl insgeheim bei jedem Spiel, dass sein Club siegen wird, aber hätte der SV Darmstadt zu diesem Zeitpunkt, sagen wir, zwei Punkte erspielt – die Lilienfans würden vermutlich die Schulter zucken und sagen: „War zu erwarten. Bundesliga eben.“ Stattdessen aber sieht alles ganz anders aus: 9 Punkte haben die Darmstädter nach sechs Spieltagen auf dem Konto. Siege gegen Bremen und Leverkusen, Unentschieden gegen Schalke, Hannover und Hoffenheim. Nur die Bayern waren eine Nummer zu groß.

Wie haben sie das geschafft?

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Auf dem Boden der Tatsachen

Dass ich Werder Bremen nahe stehe, hat man sicherlich in den letzten Beiträgen von mir gelesen. Dass ich mich – wie viele Menschen mit mir – freute, als vor etwas über 14 Tagen Claudio Pizarro überraschend in Bremen einflog und ein paar Stunden später zum dritten Mal in Bremen unterschrieb, auch. Dass ich mich freute, als er letzte Woche in den Schlussminuten gegen Hoffenheim den wichtigen Pass auf Ujah spielte und „Pizza-Toni wieder lieferte“, ebenso. Dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie ernüchtert ich die 90 Minuten Spielzeit vom letzten Samstag erlebte. Weiterlesen

Die Zirbelnuss ist nicht aus Plastik!

Wer FCA sagt...

Ich liebe Fußballpodcasts. Ich höre daher eine ganze Reihe von ihnen regelmäßig und finde die meisten ganz fabelhaft. (Wer Inspiration sucht: http://rasenfunk.de/podroll). Doch beim Anhören eines davon (ich sag nicht welcher, es hätte schließlich fast jeder sein können, wer’s wissen mag muss sich wohl durch alle durchhören ;P …) kam ich letztens doch ins Grübeln. Da wurde über die größer werdende Zahl „Plastikclubs“ diskutiert und darüber, was sie mit dem deutschen Fußball machen. Tenor war: „machen unseren Fußball kaputt“. Und völlig aus den Wolken fiel ich, als mein Leib- und Magenverein, der FC Augsburg, als einer dieser Plastikclubs genannt wurde. Hä?????

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Zum Wechsel von Julian Draxler

Kurz vor Schluss der Transferphase ist Julian Draxler vom FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg gewechselt. Die Gründe für seinen Abgang liegen in der Erwartungshaltung im Umfeld und seiner stagnierenden Entwicklung. In Gelsenkirchen kann man sich trotz des Verlusts sportlicher Qualität immerhin über 35 Millionen freuen, verpflichtet allerdings keinen Ersatz für den Nationalspieler.

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Rückblickend scheint es paradox, dass Julian Draxler sein letztes Spiel für Schalke 04 ausgerechnet an jenem Ort absolvierte, an dem er künftig seine Fußballschuhe schnüren wird. Die Wolfsburger Arena ist von nun an der Arbeitsplatz des 21-Jährigen. „Hätte ich Donnerstag gewusst, dass er geht, hätte er Freitag in Wolfsburg nicht mehr gespielt“, sagte André Breitenreiter nach dem vollzogenen Wechsel am Montag. Der neue Schalke-Trainer ging, wie er gegenüber der Bild-Zeitung erklärte, davon aus, dass nach dem Scheitern der Verhandlungen mit Juventus Turin, ein Wechsel Draxlers vom Tisch gewesen sei. Allerdings hatte man auch in Wolfsburg vom fehlgeschlagenen Geschäft mit dem italienischen Champions League-Finalisten gehört und angesichts des zu erwartenden Abgangs von Kevin De Bruyne gehandelt. Freitagabend soll es zu ersten Verhandlungen gekommen sein. Drei Tage später ging der Transfer über die Bühne. Ein schnell eingefädelter Wechsel, der in den Reihen der Blau-Weißen eine Lücke hinterlässt.

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