Zum Wechsel von Julian Draxler

Kurz vor Schluss der Transferphase ist Julian Draxler vom FC Schalke 04 zum VfL Wolfsburg gewechselt. Die Gründe für seinen Abgang liegen in der Erwartungshaltung im Umfeld und seiner stagnierenden Entwicklung. In Gelsenkirchen kann man sich trotz des Verlusts sportlicher Qualität immerhin über 35 Millionen freuen, verpflichtet allerdings keinen Ersatz für den Nationalspieler.

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Rückblickend scheint es paradox, dass Julian Draxler sein letztes Spiel für Schalke 04 ausgerechnet an jenem Ort absolvierte, an dem er künftig seine Fußballschuhe schnüren wird. Die Wolfsburger Arena ist von nun an der Arbeitsplatz des 21-Jährigen. „Hätte ich Donnerstag gewusst, dass er geht, hätte er Freitag in Wolfsburg nicht mehr gespielt“, sagte André Breitenreiter nach dem vollzogenen Wechsel am Montag. Der neue Schalke-Trainer ging, wie er gegenüber der Bild-Zeitung erklärte, davon aus, dass nach dem Scheitern der Verhandlungen mit Juventus Turin, ein Wechsel Draxlers vom Tisch gewesen sei. Allerdings hatte man auch in Wolfsburg vom fehlgeschlagenen Geschäft mit dem italienischen Champions League-Finalisten gehört und angesichts des zu erwartenden Abgangs von Kevin De Bruyne gehandelt. Freitagabend soll es zu ersten Verhandlungen gekommen sein. Drei Tage später ging der Transfer über die Bühne. Ein schnell eingefädelter Wechsel, der in den Reihen der Blau-Weißen eine Lücke hinterlässt.

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„Der eigentliche Vater des WM-Erfolgs 2014“

Ein Machtmensch, ein streitbarer Sportfunktionär, ein erfolgreicher Manager, ein Krisenprofi und knallharter Politiker – Es gibt viele Umschreibungen für Gerhard Mayer-Vorfelder. Der ehemalige Präsident des VfB Stuttgart ist am 17. August 2015 in Stuttgart gestorben. Ein Rückblick.

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Schwäbisches Schicksalsjahr

Der Verein mal wieder tief im Abstiegskampf, Armin Veh und Fredi Bobic weg, Robin Dutt als Sportdirektor im Anflug, Huub Stevens als Retter schon da, ein Präsident der von der Champions League und Sami Khedira träumt und 80 Millionen, die alle Probleme lösen sollen – das Jahr 2015 könnte für den VfB Stuttgart in seiner über 120-jährigen Vereinsgeschichte zum Schicksalsjahr werden.

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Heimatlos ins Heimspiel

Wenn sich heute Nachmittag in der ersten Runde des DFB-Pokals die Stuttgarter Kickers und Borussia Dortmund gegenüberstehen, werden die Kickers wohl einen neuen vereinsinternen Zuschauerrekord verzeichnen können. „Weit mehr als 30 000 Fans“ erwarten die Verantwortlichen des SVK. Für den Verein bedeutet diese Kulisse vor allem eine klingende Kasse – und doch hat es irgendwie etwas Paradoxes. Denn der Vereinsrekord wird aufgestellt, obwohl die Kickers aktuell gar kein richtiges Zuhause haben.

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Den mittleren Süden im Blick

Liebe reingeblogt-Leser, liebe reingemacht-Hörer,

auch ich möchte die Möglichkeit nutzen und mich kurz vorstellen. Ich habe das Glück, mich zum Autorenkreis des noch jungen reingemacht-Blogs zählen zu dürfen. Die Idee eines Fußballblogs ohne unmittelbaren Vereinsbezug, der die ganze Breite des Fußballs abbildet – da klang einfach spannend und so habe ich mich entschlossen, Teil dieses Projektes werden zu wollen.

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