Rational zum nächsten Titel?

Nun ist also die Katze aus dem Sack, Basti Schweinsteiger ist der neue Kapitän unserer Nationalelf und Thomas Schneider neuer Co-Trainer von „uns Jogi“. Eine logische Wahl, nicht nur oberflächlich, sondern auch wenn man ins Detail geht.

Zunächst einmal zum neuen Co-Trainer, Herrn Thomas Schneider. Passt aus vielerlei Gründen zu unserer Nationalelf und unserem Trainer:

1) Zum Einen hat der DFB, und folglich auch die Nationalmannschaft, sich seit der blamablen Europameisterschaft 2004 neu ausgerichtet und ein Konzept erstellt, welches verstärkt die Förderung von Jugendspielern und den U-Nationalmannschaften forciert. Dieses Konzept brachte nach und nach Spieler wie Götze, Schürrle, Draxler, Özil, Hummels, Durm, Ginter und wie sie alle heißen hervor. Junge Talente, welche die deutsche Nationalmannschaft zum Weltmeister machten. Das Konzept des DFB, welches von vielen Vereinsmannschaften (ich weiß es durch einen Freund in der U19 von Kaiserslautern) aufgegriffen wird, fährt auch die zweigleisige Schiene. Im Klartext heißt das für die angehenden Profis zwar spoortlich herausragende Förderung, auf der anderen Seite auch die Bewältigung der Schule, um eine Chance im Leben offen zu halten, falls es mit dem Profidasein nicht klappt. Und genau für diese Arbeit mit jungen Talenten steht Thomas Schneider. In seiner Zeit beim VfB Stuttgart setzte er verstärkt auf Jugendspieler. So formte er beispielsweise Antonio Rüdiger zum Führungsspieler und Timo Werner zum Stammspieler. Beide wurden inzwischen in die A-Nationalelf berufen. Schon in der Zeit vor seiner Tätigkeit in der Bundesliga trainierte Schneider die U19 des VfB Stuttgart. Somit steht Schneider für Kontinuität im Arbeit mit jungen (National-)Spielern. Teil seiner Arbeit wird aber laut Joachim Löw auch das Scouten junger Talente sein, um diese noch schneller und besser in die Nationalmannschaft einzugliedern. Weiterlesen