Pokerpartie um Petersen

scfHabemus Papam. Peterpam. Petersen. Für SC-Fans, die sich in Sozialen Netzwerken herumtreiben und generell Nachrichten und Gerüchte online aufsaugen, war es heute tatsächlich so, als würde weißer Rauch aufsteigen. Und ungefähr in der Größenordnung eines neuen Papstes ist, glaubt man den Reaktionen, auch die Meldung einzuordnen: Nils Petersen wechselt zum SC Freiburg. Nachdem der einst als Talentwunderstürmerhoffnung zum FC Bayern gekommene Petersen ja schon vergangene Saison für sechs Monate von Werder Bremen ausgeliehen war, unterzeichnet er nun einen offiziellen Vier-Jahres-Vertrag und macht im Breisgau weiter. Bei einem Zweitliga-Verein.

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Juhu, ein Talent! Was nun?

Ob auf dem Dorf, in der 2. Bundesliga oder Spitzenclubs, man findet sie überall: Talente. Fast jedes Team hat einen (oder mehrere) dieser jungen Ausnahmespieler in den eigenen Reihen. Eigentlich ein Grund zur Freude, nur was tun, mit dem Jungspund?

Nehmen wir mal exemplarisch vier Bundesligavereine: Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach, Bayern München und den Hamburger SV.

Davie Selke (19) aus Bremen hat eine tolle U19 EM gespielt und sich in Fußballdeutschland einen Namen gemacht. Jetzt steht er bei den Werderanern im Profikader und wird an die Mannschaft herangeführt und darf die 1. Liga kennenlernen. So stelle ich mir vor, muss es laufen. Selke bleibt im vertrauten Umfeld, und Werder hat einen vermeintlichen Topspieler mehr im Team.

Sinan Kurt (18), vor kurzem noch aufstrebendes Fohlen in Mönchengladbach sieht sich zu höherem berufen und ist zu den Bayern nach München gewechselt. Ohne auch nur eine Bundesligaminute im Lebenslauf stehen zu haben, zu den großen Bayern. Na, herzlichen Glückwunsch und viel Spaß! Weiterlesen